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Syntropische Landwirtschaft

Die vom Schweizer Ernst Götsch entwickelte Form der Landwirtschaft zeigt uns, dass wir nicht gegen die Natur arbeiten müssen um Früchte, Gemüse und sonstige Naturprodukte zu erzeugen. Da die Dynamik der Natur darauf angelegt ist mit der Zeit immer komplexere Ökosysteme entstehen zu lassen und die Bodenfruchtbarkeit dabei stetig erhöht bietet es sich an, die Nahrungsmittelproduktion an diesen syntropischen* Prozess sprich, dem natürlichen Sukzessionsverlauf anzukoppeln. Darüber hinaus, so zeigt die Methode, haben wir sogar die Möglichkeit diesen Prozess zu beschleunigen und so zu steuern das noch fruchtbarer Bodenbedingungen am gegebenen Standort entstehen als die Natur ohne den Einfluss des Menschen hervorgebracht hätte.

Grundlage der Methode ist die genaue Analyse des natürlichen Sukzessionsverlaufs am gegebenen Standort und besonders an den Orten wo natürlicherweise eine gute Wasserversorgung gegeben ist, sprich den Flusstälern und Auwäldern. Diese Biotope haben Vorbildfunktion, den hier werden am meisten proteinhaltige und für den Menschen genießbare Früchte und Gemüse von Natur her produziert. Nun gilt es den natürlichen Sukzessionsverlauf durch eine ähnliche Artenzusammensetzung wie sie die Natur in den einzelnen Sukzessionsphasen (Pionierphase, Übergangsphase, Schlussphase) am Standort vorgibt zu simulieren. Dabei können von Anfang an auch schon Kulturen integriert werden die ökophysiologisch zu den entsprechenden Sukzessionsphasen passen.

Um den Sukzessionsverlauf zu beschleunigen sind zwei Techniken von Bedeutung: Das selektive Entnahme von Pflanzen, wenn diese Ihre Funktion erfüllt haben und das Schneiteln von Pflanzen ebenfalls zu Beginn der Reifephase. Dadurch werden schnellstmöglich die Voraussetzungen für die Dominanz der im Sukzessionsverlauf folgenden Pflanzengesellschaft geschaffen. Gleichzeitig wird durch einen schnellen Humusaufbau auch der Stoffumsatz des Systems kontinuierlich erhöht und so mit der Zeit Bodenbedingungen geschaffen die denen eines Auwald Systems ähneln.  Klimaregulierende Waldgärten mit ideale Produktionsbedingungen können so entstehen.


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